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Spendenprojekt
Monat März
In Nobitz, Kreis Alten-burg-Land, Thüringen entsteht unser 12. Artenschutzturm für bedrohte Gebäude bewohnende Tierarten
 

© Stiftung Pro Artenvielfalt
 
Seit 2006 haben wir
bereits 11 ausgediente
Trafoturmstationen und
stillgelegte Pumpen-
häuser zu Artenschutz-
türmen für Gebäude
bewohnende Tierarten
umgebaut. Die schnelle
und große tierische
Akzeptanz der neuen
Artenschutztürme er-
staunt selbst Fachleute.
 

© H. Glader
 
Nun soll in der Ge-
meinde Nobitz in Ost-
thüringen ein ganzes
Artenschutzzentrum
entstehen. Auf dem von
uns gekauften Grund-
stück wird das stillge-
legte Pumpenhaus
zum Schwalbenhaus,
der unterirdische un-
genutzte Trinkwasser-
speicher zum Fleder-
mauswinterquartier
und die zur Stilllegung
geplante Trafoturm-
station wird unser
12. Artenschutzturm.
 

© Otto Schäfer
 
Damit bieten wir nach
Fertigstellung regional
mehr als 150 teils be-
drohten Tierarten wie
der Schleiereule, Haus-
und Feldsperlingen,
Mauerseglern, Grau-
schnäpper, Mehl- und
Rauchschwalben, meh-
reren stark bedrohten
Fledermausarten und
über 120 Solitärbienen-
arten eine dauerhafte,
sichere Zufluchtstätte!
 

© H. Glader
 
Alle diese Tierarten
haben es bitter nötig,
denn es steht leider
nicht gut um unsere
bedrohten Gebäude
bewohnenden Tier-
arten. Haussanierun-
gen, Dachumbauten
und Wärmedämmun-
gen rauben und zer-
stören ihnen die Ein-
fluglöcher, Nistplätze,
Brutnischen und siche-
re Tages- und Nacht-
verstecke.
  
Der Grundstückskauf-
vertrag ist unterschrie-
ben. Der Kaufpreis mit
Kaufnebenkosten liegt
bei ca. 9.800,00 EURO,
die bis Mitte März 2010
fällig sind. Bitte helfen
Sie uns mit Ihrer
Spende, damit wir die
Eigentumsgrundlage
für unser ehrgeiziges
Artenschutzzentrum
legen können!

Spenden

+++ 26.02.2010 +++
+++ Berlin +++


24 neue Mauersegler-Nisthöhlen für die Hauptstadt
Wie überall in Deutsch- land registrieren unsere Scouts auch in der Hauptstadt Berlin seit Jahren einen Rückgang der Mauersegler-Brut- population. Dank des Engagements unseres Freundes Klaus Roggel (Architekt) in Berlin können wir Mitte März 2010 am Gebäude des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf und an der Gotzkowsky-Grundschule in Berlin-Mitte jeweils 4 Mauersegler-Dreifach-Nistkästen anbringen.
Damit bieten wir den Mauerseglern im Rahmen unseres bundesweiten Artenschutzprojekts für Gebäude bewohnende Tierarten auch in der Hauptstadt weitere neue, dauerhafte Ersatz-Bruthöhlen. Mauersegler verbringen ihr ganzes Leben in der Luft und haben nur zur Brutzeit Bodenkontakt. Dach- und Haussanierungen und die gesetzlich ge- forderten Wärmedämm-Maßnahmen vernichten diesen ehemaligen Felsenbrütern jedes Jahr 'zigtausende ihrer angestammten Brutplätze in Nischen und Spalten am Haus und unter dem Dach. Investition: € 1.250.

 
 

+++ 12.02.2010 +++
+++ Rietberg, Kreis Gütersloh, NRW +++


Unser Steinkauz-Schutzprojekt: Kopfbaumpflege
Im Rahmen unseres Steinkauz-Schutz- programms im Kreis Gütersloh hat die für schwierige, gefährliche Baumpflegearbeiten zertifizierte Fachfirma grünwerk® aus 33813 Oerlinghausen den fachmännischen Kopf- baumschnitt von 60 durchgewachsenen Weidenbäumen trotz des harten Winter- wetters beendet.
Zur Stärkung der Steinkauz-Population wurden auch 3 neue Steinkauz-Brutröhren in die geschneitelten Weidenköpfe eingebaut.

 
 

+++ 22.01.2010 +++
+++ Rietberg, Kreis Gütersloh, NRW +++


Unser Steinkauz-Schutzprojekt: Kopfbaumpflege
Im Rahmen unseres langfristig angelegten Steinkauz-Schutz- programms in den Kreisen Paderborn und Gütersloh haben wir im Januar 2010 mit dem Kopfbaumschnitt von seit Jahren nicht mehr geschneitelten Weiden- bäumen bei Rietberg begonnen.
Für die fachmännische Kopfbaumpflege zum dauerhaften Erhalt von typischen Steinkauz- lebensräumen in Streu- obstwiesen und im feuchten Dauergrünland investieren wir jährlich bis zu 4.000 Euro. Gut investiertes Geld für die immerhin fast 300 Steinkauz-Brutpaare im Paderborner Land und Kreis Gütersloh.
Dank jahrzehntelanger intensiver Biotoppflege und Biotopoptimierung insbesondere durch den ALA e.V., Delbrück leben hier immerhin 5% aller Steinkauz-Brutpaare in Deutschland.

 
 

+++ 12.01.2010 +++
+++ Verne, Kreis Paderborn, NRW +++


Unsere Streuobst- wiese - Überlebens- raum im Winter!
Nach nunmehr 17 Frost- tagen mit bis zu 20 cm Pulverschnee im Paderborner Land wird es für viele Vogelarten der freien Feldflur eng. Die großen baum- und heckenlosen Acker- und Feldflächen bieten der heimischen Vogelwelt kaum noch Nahrung.
Wir haben bewusst einen Teil der Wiesen- flächen nicht gemäht und die Obstbäume nicht abgeerntet. So bedienen sich derzeit Reb- hühner, Amseln, Wacholderdrosseln, Bergfinken, Dompfaffen und Rot- kehlchen an reichlich verfügbaren Wildblumensamen, Beeren und an Fallobst.
Auch Mäuse sind dort Kostgänger - und die sind nun einmal die Lieblingsspeise von Mäusebussard, Turmfalke und Steinkauz. So wird die Obstbaumwiese rettender Lebensraum in der ausgeräumten Feldflur.

 

+++ 06.01.2010 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++


Tierischer Wohnungsbau
Bei unseren Nistplatz- kontrollen an unseren Artenschutztürmen führen wir im Winter auch Reinigungs- und Optimierungsarbeiten durch. Die Nester der Feldsperlinge geben uns dank der dort in Mengen eingebauten Federn einen Überblick über die in der näheren Umgebung lebenden Vogelarten wie z.B. hier an der Elster der Mittel- specht, Grauspecht, Eisvogel & Schleiereule.

 

+++ 05.01.2010 +++
+++ Auma, Kreis Greiz, Thüringen +++


Bauerngarten Auma fertiggestellt
Mit dem umgestalteten Bauerngarten um unseren Artenschutz- turm in Auma wächst dort den Gebäude be- wohnenden Tierarten ein reich strukturierter und wertvoller Lebens- raum heran. 
Dieser sichert die Lebensgrundlagen für die Fauna und Flora 
von Bauerngärten und garantiert vielen spezialisierten Tierarten langfristig eine gute Nahrungsbasis.


 

+++ 28.12.2009 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++


Zufluchtsorte
Alle unsere Artenschutz- türme bieten gerade bei dieser wechselhaften winterlichen Witterung sicheren Schutz und Zuflucht für viele regional bedrohte Gebäude be- wohnende Tierarten. Unsere Scouts melden derzeit Turmfalken, Schleiereulen, Dohlen, Haus- und Feldsperlinge, mehrere Meisenarten, Zwergfledermäuse, Igel, Schmetterlinge und selbst Marienkäfer als Gebäudenutzer!

Wir wünschen allen unseren Spenderinnen, Spendern, Förderern und Projekt- & Netzwerkpartnern für die Zeit zwischen den Jahren ein paar ruhige und erholsame Stunden - auch in der winterlichen Natur - und ein gesundes, glückliches Neues Jahr 2010.

 

+++ 29.11.2009 +++
+++ Süd-Sardinien, Italien +++


2. Vogelschutzcamp Sardinien
Im Frühwinter sind die süßwasserreichen Wälder im Süden der Insel Sardinien ein ideales Winterquartier für Rotkehlchen, Sing- und Wacholderdrosseln. Neben Insekten sind die Früchte der hier an Berg- hängen wachsenden Erdbeerbäume für diese Zugvögel eine ergiebige Nahrungsquelle.
Gut getarnt in den Beeren tragenden Sträuchern haben die Wilderer ihre heimtückischen Fallen platziert. An einigen Hängen ist beinahe jeder Erdbeerbaum mit Nylon- schlingen gespickt, die an dünnen Drähten in der Nähe der Fruchtstände aufgespannt sind. Für Vögel, die ihre Nahrung gerne am Boden suchen wie z.B. Drosseln, ist der Boden der Wälder übersät mit speziellen Bodenschlingen, die ebenso verboten sind wie der Handel mit diesen Vogelarten.
Jeweils im November und Dezember, der Hauptvogelfangzeit auf Sardinien, nehmen regelmäßig mehr als 30 ehrenamtliche Vogel- schützer aus Italien und Deutschland an den Vogelschutzcamps des "Komitee gegen den Vogelmord e.V." und seiner Partnerverbände gegen die Wilderei auf Sardinien teil. Ausgerüstet mit Drahtscheren, Bolzen- schneidern und Teppichmessern zerstören die Vogelschützer dabei in jedem Jahr bis zu 15.000 der hauchdünnen Fangschlingen und retten so mehr als 150.000 Singvögeln das Leben.

 
 

+++ 28.11.2009 +++
+++ Auma, Kreis Greiz, Thüringen +++


Neuer Naturgarten am Artenschutzturm in Auma
Die Umgestaltungs- & Erweiterungsarbeiten im alten Bauerngarten an der Muntschamühle in Auma gehen zügig voran. 
Die neue Streuobst- wiese ist angelegt, die historischen Sandstein- pfosten sind entlang der neuen Gartengrund- stücksgrenzen gesetzt und die Wildhecke aus Weißdorn, Feldahorn und Wildrosen wird in der nächsten Woche gepflanzt. So entsteht ein neuer und vielstrukturierter Lebensraum für Feld- und Haussperling, Star, Gartenrotschwanz und Fledermausarten, die unseren Artenschutz- turm als Nist-, Brut- und Versteckplatz nutzen.
Die Investition in den neuen Gartenlebensraum wird ca. € 6.700,00 betragen und aus Spendengeldern finanziert.

 

+++ 20.11.2009 +++
+++ Auma, Kreis Greiz, Thüringen +++


Erweiterung unseres Bauerngartens am Artenschutzturm in Auma
Nach Fertigstellung unseres Arten- schutzturms im alten Bauerngarten der Muntschamühle in Auma haben wir mit der Erweiterung unseres Gartengrundstücks begonnen. Dabei werden wir eine neue Streu- obstwiese anlegen und entlang der neuen Garten-Grundstücksgrenzen lange Wildhecken aus Weißdorn, Feldahorn & Wildrosen pflanzen.
Damit verbessern und stärken wir den Lebensraum für Feldsperlinge, Haussperlinge, Stare, Hausrot- schwanz und Fledermausarten, die unseren Artenschutzturm als Nist-, Brut- und Versteckplatz nutzen. Auch der Staat der Roten Wald- ameise neben dem Artenschutzturm wird von der Gartenerweiterung profitieren.

 
 

+++ 09.11.2009 +++
+++ Brilon, Hochsauerlandkreis, NRW +++


Artenschutzturm Brilon OT Madfeld fertiggestellt
Die Umbauarbeiten an der alten Trafoturm- station wurden am 06.11.2009 beendet. Damit steht der neue Artenschutzturm für Gebäude bewohnende Tierarten zum Einzug bereit. Die Artenschutz- turm-Beschriftung folgt bei geeignetem Wetter. Die Investitionskosten betragen 8.600 Euro.
Unter Berücksichtigung des exponierten Stand- orts wurde der Turm speziell auf die Bedürfnisse von Zwergfledermäusen und Mausohren als Sommer- und Winterquartier sowie für Turmfalken und Dohlen umgebaut. Eine Nachrüstung mit Nisthilfen ist für 2010 geplant.

 

+++ 06.11.2009 +++
+++ Henfstädt, Kreis Hildburghausen, Thüringen +++


Landschaftspflege- arbeiten auf unseren 3,4 ha Bergwiesen- flächen beendet
Erstmals seit über 25 Jahren wurden auf den Bergwiesen mit ihrer einmaligen Artenvielfalt an Blütenpflanzen und Schmetterlingen wieder Landschaftspflege- arbeiten durchgeführt. Diese wichtige Biotop-Pflege wurde mit Spendengeldern in Höhe von 3.400 Euro finanziert. Auf der 3,4 ha großen Wacholder-Trockenhangfläche haben wir bis auf wenige Ausnahmen sämtlich Laub- und Nadelbäume entfernt und damit die Nährstoffzufuhr und die Beschattung auf Jahre stark reduziert. Davon profitieren die Licht und Wärme liebenden Blüten- pflanzen ebenso wie die dort noch vorkommenden bedrohten Vogel-, Reptilien- und Schmetterlingsarten.

 

 
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